ProofYourself

Software nur ein Kostenfaktor?

Proofyourself, das etwas andere Workflow-Programm.

Eine Druckmaschine verdient ihr Geld. Daran zweifelt keiner in unserer Branche. Aber wie ist das mit Software? „Hier ein neues Programm, dort ein Update und alles nur, weil ein Kunde die neuere Version benutzt!“ Kaum hat die Vorstufe endlich die alte Version im Griff soll die eigene Firma wieder als Erprobungsabteilung für einen Software-Hersteller dienen und wenn dann die „Bugs“ die Produktion zum Erliegen bringen ist die Hotline besetzt oder es hat keiner dort bisher von diesem Fehler gehört und Abhilfe ist erst mal nicht in Sicht.

So oder ähnlich ist in den Betrieben zu hören, wenn es um neue Software geht.

Das ProofYourself!-System aus der Schweiz, welches jetzt in Deutschland von Martin Prepress-Technik (in Netzwerk von 4Prepress), Ostfildern, Nürnberg und Berlin vertrieben wird, soll hier Abhilfe schaffen mit folgenden Vorteilen:

Schnell installiert und vorkonfiguriert und deshalb sofort einsatzbereit!
Problemlose Integration in bestehende Netzwerke!
Zentrale PDF-Kreation!
Zentrales Colormanagement!
Kürzeste Ausbildungs- und Einweisungszeit dank dem einfachen Handling!
Alle Anwender arbeiten mit gleichen Parametern und mit gleicher Produktivität!
Eliminieren von zeitaufwendigen Produktionsschritten!
Frühe Fehlererkennung!
Kürzere Arbeitsabläufe!
Vermeiden von teurer Fehlleistung!
Effizienter Systemsupport dank integrierter Fernwartung!
ProofYourself! optimiert Ihre Kernkompetenz!

Proofyourself wird in vielen Betrieben anderen vorhandenen Workflow-Systemen (RIP etc) vorgeschaltet. Das erklärt sich aus der neuen Konzeption dieses Systems.

Proofyourself ist im Gegensatz zu den meisten Workflowprogrammen kein Ausgabeworkflow, der typischerweise von der Belichtungseinheit her konzipiert wurde, teilweise sind diese Systeme sogar noch beschränkt auf bestimmte Ausgabegeräte, was betriebswirtschaftlich und technisch unsinnig, da teuer und unflexibel ist, sondern Proofyourself ist eingabeorientiert.

Die Philosophie von Proofyourself gründet auf die Erkenntnis aus der Organisationslehre, dass ein Fehler, je später er eliminiert wird, desto höhere Kosten verursacht. Das bekommen Prepress-Betriebe und Druckereien jeden Tag zu spüren, wenn Daten nachträglich korrigiert oder nachgearbeitet werden müssen, einmal ganz abgesehen vom Zeitdruck, der dadurch entsteht und dem Ärger mit Kunden vor dem Hintergrund der Haftungsfragen.

Also werden konsequent Fehler in Datenstruktur und Qualität erst einmal analysiert und gemeldet (schriftlicher Bericht mit Erklärung, der dem Kunden vorgelegt werden kann).

Viele dieser Fehler können mit Proofyourself sicher und automatisiert korrigiert werden.

Das Ergebnis ist eine Datei, die folgenden Standards entspricht:

  1. PDF/X-3, X-1a oder Certified-PDF, je nach Erfordernis
  2. Farbverbindliche Datei nach ISO 12647 und UGRA/FOGRA/BVDM

Natürlich ist Proofyourself weder ein Wunder noch ein völlig von Grund auf neu erdachter Workflow, denn das wäre mit Sicherheit sehr teuer und unwirtschaftlich. Proofyourself integriert und verbindet anerkannte und bewährte Programme und Techniken, deren Lizenzen der Käufer im Preis enthalten erwirbt.

Das geniale dieses Systems liegt in der durchgängigen Integration und Verknüpfung, womit dem Anwender lange Konfigurationszeiten, sowie aufwändiger Profilierungsaufwand erspart bleibt.

Aus betriebswirtschaftlicher Perspektive ergeben sich folgende Vorteile:

  1. Nachweis über Datenqualität (Fehlerreport) in schriftlicher Form. Ziel ist die verursachergerechte Kostenverteilung aufgrund der Erkenntnis: „Das ewige Verschenken von handfester Dienstleistung ruiniert unsere Branche!“
  2. Maximale Sicherheit, dass das auf die Druckmaschine gebrachte Ergebnis identisch mit dem Proof ist.
  3. Kurze Einarbeitungszeit ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Erreicht wird dies durch vorkonfigurierte Arbeitsvorgänge, die individuell auf den jeweiligen Benutzer und auf seine Erfordernisse angepasst werden. Beispielsweise auf 10 Hotfoldern auf seiner Oberfläche (Desktop).
    (Nach einem halben Tag kann auch der Angelernte fehlerfrei produzieren).
  4. Kurze Installationszeit durch komplette Vorkonfiguration. Sehr schnelle Wiederinbetriebnahme nach Server-Plattencrash oder Absturz durch ausgeklügeltes Sicherungssystem in max. 30 Minuten, sowie schnelle Hilfe durch integrierten Remote-Support.
  5. Günstige Einrichtung von bis zu 60 Ausgabegeräten durch sogenannte Color-Lines. Wegfall von eigenen Farb-RIP’s, einheitlicher und farbverbindlicher Betrieb von inkjetbasierenden Großformat- und Kleinformatdigitaldruckern. Sehr praktikables Kalibrieren von Remote-Druckern bei Kunden und Lieferanten.
  6. Standard Farb-Proofer in Übergröße A 3 mit extrem günstigen Betriebskosten durch günstige Anschaffungs-, Material- und Kalibrierungskosten.

Vor allem beeindruckt das Preis-Leistungsverhältnis dieses Systems. Es enthält bereits in der Grundversion die Datenprüfung, das Color Management, die Datensicherung, den Remote-Support und den Remote-Proof.

Jürgen Bühler

Modul_Proofing